Jacob Bilabel

Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit

Seit Sommer 2020 leitet Jacob Sylvester Bilabel das Netzwerk Nachhaltigkeit in Kultur und Medien, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien  (BKM)

Im Jahre 2009 gründete er die paneuropäischen Green Music Initiative (GMI), eine unabhängige, branchenübergreifende Denkfabrik, die Menschen in der Musikfestival- und Veranstaltungsbranche dazu inspirieren soll, ihre Aktivitäten nachhaltiger und intelligenter zu gestalten. Die gemeinnützige Initiative vereint heute mehr als 350 Festivals und 500 Veranstaltungsorte in ganz Europa und erreicht durch ihre Aktivitäten mehr als 3 Millionen junge Europäerinnen. GMI fungiert als Sektor übergreifende Innovations- und Forschungsagentur für die europäische Musik- und Unterhaltungsindustrie. Als Projektleiter des EE MUSIC-Projekts war er für mehr als 60 Workshops verantwortlich, die in 27 europäischen Ländern stattfanden, um Festivals, Clubs und Veranstaltungsorte zu ermutigen, das Thema Energieeffizienz strategisch zu adressieren.

Jacob Sylvester Bilabel ist außerdem Mitglied des deutschen technischen Spiegelgremiums für die neue Norm ISO 20121 für Nachhaltigkeit im Veranstaltungsmanagement. Im Jahr 2015 half er beim Aufbau des Festival-Kombinats, einem Netzwerk von mehr als 30 unabhängigen Festivals. Im Jahr 2016 wurde er vom Bundesministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie als Experte für Innovationsprozesse im Kreativbereich berufen. Im Jahr 2017 wurde er Botschafter für das europäische Take A Stand Projekt, das junge Europäerinnen und Europäer für kulturelle Werte sensibilisiert. 2018 wurde er Teil eines Europäischen Forschungskonsortiums, das Wasserstoff Brennstoffzellen für Festivals und Veranstaltungen entwickelt und produziert.

Aktueller Meilenstein in Jacobs Schaffen: Die zentrale Anlaufstelle Green Culture. Diese vermittelt einen aktuellen Überblick über Aktivitäten zur ökologischen und klimagerechten Transformation. Sie bietet Kompetenzen, Wissen, Daten, Beratung sowie Ressourcen an und soll Kultureinrichtungen in Deutschland dabei helfen, das Ziel der Klimaneutralität spätestens bis 2045 zu erreichen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit weiteren Akteurinnen und Akteuren, Institutionen und Verbänden. Auf diese Weise entsteht ein übergreifendes Angebot für Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen in Kultureinrichtungen und zur Bekämpfung der Klimakrise.

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