Fußball und Macht
Die Vergaben der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 nach Russland und Katar haben gezeigt, dass ein Fußballplatz nie nur ein grünes Rechteck ist, auf dem Fußball gespielt wird. Fußball ist stets zugleich ein Ersatzspielfeld der Politik: Machthaber unterschiedlicher Couleur inszenieren sich, Normen wie Wettbewerbsdenken werden eingeübt, Nationalteams sind ein Indikator dafür, welche Gruppen als zur Nation gehörig betrachtet werden und welche nicht. Längst sind Geopolitik, Machtinteressen, Korruption und Kapitalismus untrennbar mit den Strukturen des modernen Fußballs verwoben. Organisierter Wachsender Widerstand gegen so unterschiedliche Phänomene wie die Instrumentalisierung des Sports durch autoritäre Regierungen, Multi-Club-Ownerships oder staatliche Repressionen gegen Fußballfans, findet sich in verschiedenen Fanprojekten oder in Organisationen wie Fairness United, Amnesty International oder Sport handelt fair.

