Fußball und Politik
Die Verflechtung von Fußball und Politik sind so vielfältig, wie sie regelmäßig geleugnet und relevante politische Anliegen im Sport damit delegitimiert werden.
Dabei ist der Fußball untrennbarer Teil des gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Systems. Der Fußball als Raum und Instrument für positive gesellschaftliche Wirkungen, ist gleichzeitig immer auch ein Ort, an dem sich antidemokratische Strukturen ansiedeln, um ihre Agenda in die Gesellschaft zu tragen.
Der Wunsch, Sport solle sich unpolitisch verhalten, dient, nicht nur angesichts der Überschneidungen der politischen mit den sozialen Räumen, in denen sich der Sport organisiert, aber auch im Kontext der unmittelbaren Auswirkungen, die die Politik auf Repräsentanz, Vielfalt, Inklusion und Zugänge im Sport hat, letztlich der Aufrechterhaltung und Bewahrung von Privilegien und (Macht-)Strukturen und spricht reflexartig gesellschaftspolitischen, emanzipatorischen Forderungen ihre Relevanz ab.

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